PRAXIS FÜR ERGOTHERAPIE
Ursula Hafke
Metakognitives Training
Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen treten je nach Krankheitsbild
bestimmte Denkverzerrungen auf wie voreiliges Schlussfolgern,
übermäßige Urteilssicherheit usw. Ziel des metakognitiven Trainings
ist es, Betroffenen diese auf anschauliche und humorvolle Art zu
vermitteln und bewusst zu machen. So kann das bisherige problematische
und nicht zielführende Problemlöseverhalten überdacht und verändert
werden. Entwickelt und evaluiert wurde dieses Trainingsprogramm von der
Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie um Steffen Moritz am
Universitätsklinikum Eppendorf.